Binäre Optionen – Glücksspiel oder echter Handel?

Auch wenn binäre Optionen von Verbraucherschützern mit Glücksspiel verglichen werden, kann diese These nicht unbedingt gehalten werden. Binären Optionen liegen Wirtschaftsdaten zugrunde.
Wer sich mit einer Aktie und dem Marktumfeld des Unternehmens intensiv beschäftigt, liegt mit
seiner Prognose wahrscheinlich fundierter, als ein Roulettespieler der auf eine Farbe setzt.

Währungen volatilster Basiswert

Währungen sind die riskantesten Investments. Diese werden im Verhältnis zueinander auf vier
Nachkommastellen berechnet. Bereits eine Veränderung der vierten Stelle nach dem Komma
kann über Gewinn oder Verlust entscheiden, zumal diese Kurse kontinuierlich festgestellt werden.
Einsteiger sind besser beraten, sich zu Beginn für andere Basiswerte zu entscheiden. Aktien dürften
dabei das größte Sicherheitspotenzial für eine korrekte Kursprognose stellen, gefolgt von Indizes.
Wer binäre Optionen auf Rohstoffe abschließen möchte, sollte sich ebenfalls vorher intensiv mit dem
jeweiligen Rohstoff und seiner Entwicklung in bestimmten wirtschaftlichen Situationen beschäftigen.
Mit binären Optionen handeln, kann eine hochgradig spannende Sache sein, die Investments sollten
aber gut überlegt und kalkuliert sein.

Niedrige Einstiegspreise laden zu spontanen Trades ein

Die ausgesprochen niedrigen Einstiegsgrößen verlocken dazu, eben mal schnell eine Option
abzuschließen. Mit Mindestgrößen von fünf Euro oder US-Dollar bei einigen Brokern ist der
Handel mit digitalen Optionen billiger als ein Lottoschein. Die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen,
liegt bei immerhin 50 Prozent und ist damit größer als beim Roulette, da dieses auch noch die
Null als dritte Option hat. Wie eingangs erwähnt, setzen sich binäre Optionen aber ganz schnell
von einem Roulettespiel ab, je besser der Anleger mit der Materie vertraut ist. Es liegt also an
dem Einzelnen, sich die notwendigen Fachkenntnisse anzueignen und nicht blind zu spekulieren.
Viel beworbenen Strategien beim Roulette, die nicht haltbar sind, stehen bei binären Optionen,
trotz aller Marktkenntnis, Kursausschläge beim Verfall der Option gegenüber, die auch bei einem
langfristigen Trend nicht kalkulierbar sind. Anleger sollten sich davon jedoch nicht abschrecken
lassen, und durchaus auch mal diese Form des Handels testen. Sinnvoll ist es, sich für einen
Broker zu entscheiden, welcher ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt. Die niedrigen
Mindesteinzahlungen, sie bewegen sich zwischen 50 und 200 Euro oder US-Dollar, ermöglichen
es auch, bei verschiedenen Brokern aktiv zu werden, und so die Plattform zu finden, die einem
am meisten liegt. Neben der Kostenseite entscheiden bei der Brokerauswahl auch die Anzahl der
zugrunde liegenden Basiswerte und die möglichen Gewinne.

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